Der Einstieg

Der Einstieg

Die ersten Worte entscheiden darüber, wie Ihre Zuhörer alles weitere aufnehmen. Und ob sie dann überhaupt noch Ihre Zuhörer sind und sich nicht lieber mit ihrem Smartphone beschäftigen. Dabei sollten Sie zwei Ziele im Auge haben: Dass Sie die Aufmerksamkeit des Publikums finden. Und sein Wohlwollen.

Nun gibt es unzählige Spielarten, eine Rede zu eröffnen. Welche für Sie in Frage kommt, hängt vor allem von Ihrem Publikum und der Art Ihrer Rede ab.Ein Grußwort beginnen Sie anders als eine Ermutigungsrede. Doch ganz grundsätzlich können wir drei bewährte Varianten unterscheiden:

  • Der sympathische Einstieg: Sie machen eine Bemerkung, die Sie Ihren Zuhörern sympathisch macht. Sie lassen es menscheln, erzählen ein persönliches Erlebnis oder stellen sich kurz vor, so dass Ihr Publikum denkt: „Was für ein netter Mensch.“
  • Der Einstieg, der neugierig macht: Sie präsentieren irgendein überraschendes Detail, beginnen eine Geschichte, bauen Spannung auf, die Sie später in Ihrer Rede auflösen werden. Sie können auch eine ungewöhnliche Ansicht äußern, von der man wissen möchte: Wie kommt der Redner bloß darauf?
  • Der Einstieg, der auf Zustimmung abzielt. Im Idealfall sprechen Sie Ihren Zuhörern aus dem Herzen. Sie denken: „Genauso ist es. Endlich sagt es mal jemand.“

Auch und gerade wenn Sie von Ihrem Publikum Widerspruch erwarten: Beginnen Sie positiv. Schaffen Sie eine Verbindung zu Ihren Zuhörern. Nur dann können Sie erwarten, dass Sie überhaupt Gehör finden.